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Systeme & Daten

Hier scheitern die meisten Projekte. Deshalb fangen wir hier an.

Eine Schnittstelle ist schnell behauptet und selten belastbar. Der Unterschied zeigt sich nicht am Go-Live-Tag, sondern beim ersten Wartungsfenster Ihres Systems - wenn Bestellungen weiterlaufen müssen, obwohl niemand zuhört.

IdempotentMit WiederanlaufLastentkoppeltAuch ohne Connector
Integration

Ein Faden durch alle Systeme.

Shop, CRM, Warenwirtschaft, Lager, Mail - bei den meisten Unternehmen sind das Inseln. Wir verbinden sie zu einem System, in dem Daten nur noch einmal erfasst werden: dort, wo sie entstehen.

SHOPCRMWAWILAGERMAIL
EIN DATENSATZ · EINMAL ERFASST · ÜBERALL AKTUELL SYNC LÄUFT
Datenfluss

Was zwischen den Systemen fliesst.

Nicht alles muss in Echtzeit laufen. Wir legen je Objekt fest, in welche Richtung es fliesst und wie oft - das entscheidet über Aufwand und Stabilität.

ObjektRichtungFrequenz
ArtikelstammSystem → Shopstündlich oder ereignisgesteuert
Preise & KonditionenSystem → Shopkundenindividuell, bei Änderung
BeständeSystem → Shopminütlich bis Echtzeit
Kunden & Adressenbeidseitigbei Änderung
KreditlimitSystem → Shopbei jeder Bestellung geprüft
AufträgeShop → Systemsofort, mit Bestätigung
Belege (PDF)System → Shopauf Abruf
LieferstatusSystem → Shopbei Statuswechsel
Die vier harten Punkte

Woran Schnittstellen im Betrieb zerbrechen.

Diese vier Probleme treten nicht im Test auf, sondern nach Wochen im Echtbetrieb. Wer sie vorher löst, hat später Ruhe.

Doppelte Aufträge

Ein Netzwerkfehler, ein Wiederholungsversuch - und der Auftrag steht zweimal im System. Lösung: ein Idempotenzschlüssel je Bestellung und eine Vorabprüfung, ob der Vorgang schon existiert.

Verlorene Aufträge

Das System antwortet nicht, die Bestellung verschwindet. Lösung: Warteschlange mit Wiederholungsstufen und Dead-Letter-Ablage - kein Vorgang geht still verloren.

Überlastung

Der Shop fragt bei jedem Seitenaufruf Preise ab, das System geht in die Knie. Lösung: Cache-Schicht davor, die Last vom Betrieb entkoppelt.

Datenhoheit

Zwei Systeme, zwei Wahrheiten. Lösung: Je Feld ist festgelegt, welches System führt - und was passiert, wenn beide gleichzeitig ändern.

Ihr System steht in keiner Liste?

Genau das ist unser Normalfall.

Für die grossen Systeme gibt es fertige Connectoren - und für die braucht es uns nicht zwingend. Interessant wird es bei Branchenlösungen, Nischensystemen und dem Eigenbau, den vor fünfzehn Jahren jemand geschrieben hat, der längst nicht mehr im Haus ist.

Wir arbeiten uns über den Weg heran, den das System hergibt: REST oder SOAP, wenn vorhanden. Datei-Austausch über CSV oder XML, wenn nicht. Direkter Datenbankzugriff als letzte Option - lesend, klar abgegrenzt und dokumentiert.

Was wir vorher tun: die Schnittstelle bewerten und schriftlich festhalten, was geht, was nicht geht und wo das Risiko liegt. Diese Bewertung gehört Ihnen - auch wenn Sie danach mit einem anderen Partner bauen.

Vorgehen

Erst prüfen, dann versprechen.

Wir nennen keinen Aufwand, bevor wir die Schnittstelle gesehen haben. Das dauert ein paar Tage länger - und erspart beiden Seiten die unangenehmen Gespräche später.

  1. 01

    Zugang klären

    Lesender Testzugang auf ein Testsystem. Kostet Sie nichts und beantwortet mehr Fragen als jeder Workshop.

  2. 02

    Schnittstelle bewerten

    Was gibt die Dokumentation her, was die Praxis? Ergebnis ist ein Dokument mit klarem Ja/Nein je Anforderung.

  3. 03

    Architektur festlegen

    Sync-Layer, Warteschlange, Cache, Fehlerbehandlung. Sie bekommen ein Diagramm, das auch Ihre IT versteht.

  4. 04

    Bauen & testen

    Gegen echte Daten, nicht gegen Beispiele. Inklusive der unangenehmen Fälle: Ausfall, Zeitüberschreitung, Doppelaufruf.

  5. 05

    Überwachen

    Monitoring mit Alarmierung. Wenn etwas hängt, wissen wir es vor Ihrem Kunden.

Der Unterschied

Warum unsere Anbindungen im Betrieb ruhig bleiben.

Der Unterschied liegt nicht im Versprechen, sondern in dem, was passiert, wenn etwas schiefgeht.

ÜblichBei uns
Shop spricht direkt mit dem System
Ein eigener Sync- und Cache-Layer entkoppelt Last und Betrieb.
Die Bestellung wird „gesendet“
Idempotenzschlüssel, Vorabprüfung, Retry, Dead-Letter. Keine doppelt, keine verloren.
Artikeldaten werden „übernommen“
Datenmodell-Mapping vorab - Systemdaten sind nie direkt shopfähig.
Der Aufwand wird geschätzt
Der Aufwand wird belegt - nach geprüfter Schnittstellenbewertung, schriftlich.
Fehler fallen dem Kunden auf
Monitoring mit Alarm - wir sehen den Stau, bevor jemand anruft.
Häufige Fragen

Was IT-Leiter zuerst fragen.

Technische Antworten auf technische Fragen - ohne Marketingvokabular.

Was passiert, wenn unser System im Wartungsfenster ist?

Der Shop läuft weiter. Bestellungen wandern in die Warteschlange und werden abgearbeitet, sobald das System wieder antwortet - in der richtigen Reihenfolge und ohne Duplikate. Preise und Bestände liefert in dieser Zeit der Cache, mit sichtbarem Stand.

Wie stellen Sie sicher, dass keine Bestellung doppelt ankommt?

Jede Bestellung bekommt einen Idempotenzschlüssel aus der Shop-Bestellnummer. Vor dem Schreiben prüfen wir, ob ein Vorgang mit diesem Schlüssel bereits existiert. Wiederholungsversuche nach Zeitüberschreitung sind damit gefahrlos - genau dieser Fall führt sonst zu Doppelaufträgen.

Nutzen Sie Massenverarbeitung für Aufträge?

Für Stammdaten ja, für Bestellungen bewusst nicht. Viele Massen-Schnittstellen sind über die Stapelgrenze hinweg nicht transaktionssicher: Bricht ein späterer Satz ab, sind die früheren bereits geschrieben. Für Aufträge ist das inakzeptabel - deshalb schreiben wir sie einzeln.

Wer betreibt den Sync-Layer?

Wir, auf unserer Infrastruktur in Europa - oder Sie, in Ihrem Rechenzentrum. Beides geht, es ist ein Container. Der Code gehört Ihnen, die Entscheidung auch.

Wie lange dauert eine Anbindung?

Die Bewertung eine bis zwei Wochen. Die Umsetzung typischerweise vier bis zehn Wochen, je nach Anzahl der Objekte und Qualität der Schnittstelle. Der grösste Zeitfresser ist erfahrungsgemäss nicht die Technik, sondern die Klärung, welches System bei welchem Feld führt.

Was, wenn unser Hersteller die Auskunft verweigert oder verrechnet?

Kommt vor. Dann arbeiten wir mit der öffentlichen Dokumentation und einem lesenden Testzugang - damit lässt sich das meiste selbst herausfinden. Wir sagen Ihnen offen, wo dadurch Restunsicherheit bleibt, statt sie in den Preis einzurechnen.

Erst prüfen, dann versprechen

Wir bewerten Ihre Schnittstelle.

Nennen Sie uns Ihr System. Wir sagen Ihnen, was technisch möglich ist - und was es ungefähr kostet, bevor Sie sich festlegen.

Oder direkt - +41 76 737 45 45